Mátyás G. Terebesi
Projekte






























Sisyphus
2013
Ton



Hochschule für Musik in Karlsruhe

Zene

Holz, Glas und Draht





"Die faszinierende Universalität der Musik beruht auf ihre Eindeutigkeit und Klarheit, die für jeden Hörer verständlich ist. Diese Plastik, die eine Interpretation meiner musikalischen Empfindungen widerspiegelt, bezieht sich weniger auf ein Illustrieren des Notenbildes, sondern behandelt die thematische Umsetzung der abendländischen Musik seit den gregorianischen Gesängen bis zu den komplexen Strukturen der zeitgenössischen Musik des 21. Jahrhunderts. Diese Umsetzung bezieht sich ins Besondere auf die Formsprache der Polyphonie: Thema mit Dux und Comes, Kanon, Spiegelung, Krebs, Kontrapunkt etc. Diese Überlagerung, diese Vielschichtigkeit sind der Ausgangspunkt zur Schaffung dieser Raumkomposition. Der für die Musik maßgebliche Faktor Zeit kann nicht unmittelbar umgesetzt werden. Dieses Kontinuum, in dem Spannungen aufgebaut, Phrasierungen artikuliert werden, Modulationen für Färbungen sorgen wird der Betrachter durch wechselnde Blickrichtungen und dem räumlichen Erkunden erfahren.
Prinzipiell besteht das Werk aus zwei Materialien, Glas und Edelstahl. Zusätzliche Plastizität erhält das gehärtete Verbundglas durch Überlagerungen, Schichtungen und Spiegelungen der ca. 90 verschieden großen Platten, die eine ganze Chromatik des Lichts und der Farben der Umgebung widergeben. Der Stahl hat zum einen eine statische Funktion und dient als Grundgerüst. Des Weiteren finden sich runde Stahlstäbe als Gewebe verspielt in und um das Glas. Sie schaffen einen Rhythmus durch teils repetitive Elemente, setzen Zäsuren, geben Akzente und verleihen eine zusätzliche Dynamik. "

"Faun"

2003

Bronze

122 x 40x 4o cm

Privatbesitz

Aniliner mit Brotsäckel"
2002
Bronze
Höhe 185cm
Gemeinde Haßloch, Bahnhofstrasse

Giorgio
(1998)
Gips, Cafe Rossi, Heidelberg
Höhe 144cm
Privatbesitz

Alberto Giacometti
(1986)
Bronze
Privatbesitz



Richard Strauss
(1993)
Bronze
Richard-Strauss-Museum in Garmisch-Partenkirchen

Max Reger
(1999)
Bronze
Max-Reger-Institut
Karlsruhe
 
 
 

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